Eine zauberhafte Stadt mit viel Energie

An der Mündung des Flusses Douro gelegen, dessen Umgebung auf der Unesco-Liste steht, ist Porto nicht nur das Tor zwischen Europa und dem Atlantik, sondern auch für die Namensgebung Portugals und seines weltberühmten Likörweins verantwortlich.

Während du in deinem Porto-Urlaub zweifellos einige der vielen Portweinsorten und andere exzellente lokale Weine probieren wirst, wirst du begeistert sein, wie viel mehr es in Portugals zweitgrößter Stadt zu entdecken gibt. Jahrhundertealte Architektur und rustikale Weinkeller säumen die Ufer des Flusses Portos Douro und verleihen der Stadt einen zauberhaften Charme. Porto ist – dank der vielen Studierenden – ein modernes Zentrum mit einer innovativen Barszene.

Im Porto-Urlaub lässt sich der Tag gut damit verbringen, durch die kopfsteingepflasterten Straßen zu schlendern und ab und zu eine Pause einzulegen, um salzige Kabeljau-Häppchen und traditionelle Francesinha (Fleischsandwiches mit geschmolzenem Käse und einer Tomaten-Biersauce) zu essen. Abends kann man es den Einheimischen gleichtun und in Boutiquen mit handgefertigtem Kunsthandwerk und Antiquitäten stöbern, bevor man sich auf die Musik und das Unterhaltungsprogramm auf beiden Seiten des Flusses begibt. Für einen Perspektivenwechsel bietet sich die Brücke Dom Lus I oder die Gaia-Seilbahn an, von der aus man Porto in seiner ganzen Schönheit bestaunen kann.

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Fragen zu Porto? Hier gibt es Antworten.

Portos Erschwinglichkeit ist eines der vielen Dinge, die es zu einem so beliebten Reiseziel machen. Geh dorthin, wo die Einheimischen essen und trinken, und du wirst über die niedrigen Preise erstaunt sein.
Porto ist besonders schön zwischen Mai und September, wenn die Temperaturen zwar warm, aber selten zu heiß sind. Im Winter ist es mild, aber der April kann sehr nass sein, also vorsichtshalber einen Regenschutz einpacken.
Porto ist zu jeder Jahreszeit eine unterhaltsame Stadt mit einer ungewöhnlichen Mischung aus alten und neuen Gebäuden, riesigen Brücken, öffentlichen Gärten und Hafenkellern. Um den Charakter der Stadt zu erleben, lohnt sich ein Besuch Ende Juni zum Mittsommerfest, der Festa de São João. Es findet am Johannistag, dem 23. Juni, statt und ehrt Portos Schutzheiligen. Am Fest schlägt man mit quietschenden Plastikschlägern auf andere Menschen auf der Straße ein. Zudem gibt es Musik, Tanz bis zum Sonnenaufgang, Trinken, gegrillte Sardinen und Feuerwerk.
Wein und Portwein sind die naheliegende Antwort, aber man sollte auch einige der anderen beliebten Erzeugnisse Portos – Stickereien, Taschen und Portemonnaies aus Korkeichen und handgemachte Seifen – nicht außer Acht lassen.
Rund um Porto gibt es mindestens 10 Strände, von denen viele mit der Blauen Flagge ausgezeichnet sind. Am nächsten an der Stadt liegt der Strand Ingleses in Foz – hier gibt es Sand und einige Felsen, einen Leuchtturm, eine Promenade und viele Cafés. Ganz in der Nähe liegt auch der Strand von Molhe, ebenfalls eine Mischung aus Sand und Felsen. Beide Strände sind in 10–15 Minuten mit dem Auto oder Bus zu erreichen. In 15 Minuten Fahrzeit erreicht man auch den Strand von Matosinhos, eine große Sandbucht in der Nähe des Stadtparks. Hier kann man schwimmen, surfen oder ein Sonnenbad nehmen und hat einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang.
Mindestens zwei Tage sind nötig um nur die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. In diesem Zeitraum kann man das historische Viertel Ribeira besuchen, eine Flussfahrt machen oder mit der Seilbahn über die Stadt fahren. Außerdem kann man die Strände und das Nachtleben in Foz erkunden, einkaufen und den Portwein probieren. In einer Woche kann man die Weinberge besichtigen oder einen Tagesausflug machen. In Aveiro – eine Stunde mit dem Zug entfernt – kann man die Jugendstilgebäude von einer Gondel auf dem Kanal aus sehen.
Porto ist ein toller Ort für die ganze Familie, denn hier gibt es viele offene Flächen und jede Menge zu erleben. Es gibt viele Strände in der Nähe und neben dem Stadtpark kann man eine Festung aus dem 17. Jahrhundert besichtigen, deren Kanonen auf das Meer gerichtet sind. Bei einer Bootstour auf dem Fluss Douro sieht man die großen Brücken der Stadt von unten oder mit der Gaia-Seilbahn kann man Porto von oben betrachten. Kinder werden auch das Tram lieben, mit dem man alle Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen kann. Sportliche können auch über die großen Brücken laufen.
Ja, Porto lässt sich gut zu Fuß erkunden – die meisten Sehenswürdigkeiten sind in 15 bis 20 Minuten zu Fuß zu erreichen. Allerdings sind die Straßen vor allem in der Altstadt sehr steil, was mit kleinen Kindern schwierig sein kann. Von der Uferpromenade in Ribeira bis zum Clerigos-Turm zum Beispiel ist in etwa 15 Minuten eine Höhe von 250 Metern zu überwinden. Es gibt aber auch mehrere flachere Fußgängerzonen, in denen man einkaufen oder sich in einem Café entspannen kann. Alternativ kann man auch eine Sightseeing-Tour durch Porto mit dem kleinen Zug oder dem Hop-on/Hop-off-Bus machen.
In Porto selbst braucht man kein Auto, denn es gibt ein gutes öffentliches Verkehrssystem. Für eine Stadtrundfahrt kannst du auch den Touristenbus oder den Mini-Zug nehmen – so bekommt man einen guten Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Parkmöglichkeiten sind nicht besonders gut und einige der Straßen sind sehr steil. Ein Auto lohnt sich also nur für Tagesausflüge in die nähere Umgebung: Einige der tollen Strände der Region und interessante oder historische Städte lassen sich damit gut erkunden.

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