easyJet stellt neue Flotten- und Nachhaltigkeitspläne am Berliner Flughafen vor
easyJet schließt die Sharklet-Nachrüstung der letzten sieben A320ceo bis Sommer 2026 ab und spart damit Treibstoff sowie CO₂-Emissionen.
Seit Januar 2026 ist ein zweiter A321neo in Berlin (BER) im Einsatz – mehr Kapazität und Effizienz auf wichtigen Winterrouten.
Nach einem sechsmonatigem Pilot:innen-Test ist die OpenAirlines-App “MyFuelCoach” jetzt Standard für BER-Crews und unterstützt treibstoffsparenderes Fliegen.
easyJet investiert weiter in Nachhaltigkeitsmaßnahmen und bleibt auf Kurs, um bis 2035 die CO₂-Emissionsintensität um 35 % zu reduzieren.
easyJet gibt mehrere Neuerungen im Bereich Flotte und Nachhaltigkeit am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bekannt. Ziel ist es, die operative Effizienz zu steigern und die Umweltbelastung weiter zu reduzieren.
Nachrüstung von A320ceo-Flugzeugen mit kraftstoffsparenden Sharklets
easyJet rüstet aktuell die letzten sieben Airbus-A320ceo-Flugzeuge mit sogenannten „Sharklets“ des Herstellers Airbus nach. Dabei handelt es sich um moderne Flügelspitzen, die durch eine effektiv größere Spannweite und geringeren induzierten Widerstand den Treibstoffverbrauch senken. Das Nachrüstprogramm startete im Oktober 2025 und soll bis Sommer 2026 abgeschlossen sein.
Nach Abschluss der Nachrüstung rechnet easyJet mit einer jährlichen Treibstoffeinsparung von insgesamt 2.156 Tonnen innerhalb der Flotte. Dies entspricht einer Reduzierung von fast 7.000 Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr. Für jedes nachgerüstetem Flugzeug ergibt sich damit eine jährliche Einsparung von rund 308 Tonnen Treibstoff und etwa 970 Tonnen CO₂. Die nachgerüsteten Flugzeuge sind unter anderem an den Standorten London Gatwick, Lissabon, Berlin und Mailand-Malpensa stationiert.
Die Sharklets ersetzen die bisherigen Wingtip Fences und reduzieren die Wirbelschleppen an den Flügelenden – und damit Luftwiderstand und den Treibstoffverbrauch. Zusätzlich ermöglichen sie eine Reichweitensteigerung von bis zu 100 nautischen Meilen sowie die Installation von bis zu sechs zusätzlichen Sitzplätzen.
David Morgan, Chief Operating Officer von easyJet, erklärt: „Die Nachrüstung unserer A320ceo-Flugzeuge mit Sharklets ist ein weiterer wichtiger Schritt, um unseren Flugbetrieb effizienter zu gestalten. Diese Upgrades führen zu sofortigen Einsparungen bei Treibstoffverbrauch und CO₂-Emissionen und sind Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Verbesserung unserer Umweltbilanz.“
Flottenerneuerung am BER: Zweiter Airbus A321neo im Einsatz
Mit der Einführung von zwei neuen Airbus-A321neo-Flugzeugen, setzt easyJet die Modernisierung der Flotte am BER fort. Insgesamt sind 11 easyJet-Flugzeuge am Flughafen Berlin-Brandenburg stationiert. Der erste A321neo nahm im Oktober 2025 den Betrieb auf und der zweite folgte im Januar 2026.
Der A321neo verfügt über 235 Sitzplätze und bietet damit rund 26 % mehr Kapazität als die bisherigen A320-Modelle mit 180 bzw. 186 Sitzen. Gleichzeitig ist das Flugzeug pro Sitzplatz etwa 13–20 % treibstoffeffizienter als ältere Flugzeuggenerationen und bis zu 50 % leiser.
Im Winterflugplan 2025/2026 werden diese Flugzeuge vor allem auf Direktverbindungen zu beliebten Sonnenzielen eingesetzt, darunter Teneriffa, Las Palmas (Gran Canaria), Málaga, Funchal (Madeira), Agadir und Marsa Alam. Insgesamt bietet easyJet auf diesen Strecken in der Wintersaison mehr als 36.000 zusätzliche Sitzplätze an. Darüber hinaus kommt der A321neo auch auf ausgewählten Städterouten zum Einsatz, etwa nach Genf, London Gatwick, Rom und Paris Charles de Gaulle.
MyFuelCoach-App: Unterstützung für kraftstoffeffizientes Fliegen
easyJet hat außerdem die iPad-App MyFuelCoach von OpenAirlines für die in Berlin stationierten Pilot:innen eingeführt. Die Anwendung liefert Daten und Empfehlungen für einen effizienteren Flugbetrieb und ermöglicht durchschnittliche Treibstoffeinsparungen von rund 4 Kilogramm pro Flug. Nach einer erfolgreichen sechsmonatigen Testphase ist die App nun fester Bestandteil des Flugbetriebs am BER.
Bei einer Einführung von MyFuelCoach im gesamten easyJet-Netzwerk schätzt die Airline das Einsparpotenzial auf rund 2,3 Millionen Kilogramm Treibstoff pro Jahr.
Alexandre Feray, CEO von OpenAirlines, sagt: „Der Ansatz von easyJet zeigt, dass Nachhaltigkeit über die reine Flottenerneuerung hinausgeht. Durch digitale Innovationen und die Bereitstellung relevanter Daten zur richtigen Zeit ermöglichen sie ihren Pilot:innen effizientere Entscheidungen bei jedem einzelnen Flug und sind Teil einer weltweiten Community von 60.000 Pilot:innen, die mit der MyFuelCoach-App den Treibstoffverbrauch senken.“
Engagement für mehr Nachhaltigkeit
easyJet investiert kontinuierlich in Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung – sowohl in der Luft als auch am Boden. Die Airline arbeitet konsequent an ihrem Ziel, die CO₂-Emissionsintensität bis 2035 um 35 % zu senken. Kürzlich wurde easyJet von Sustainalytics als weltweit bestbewertete Fluggesellschaft im Umgang mit Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken (ESG) ausgezeichnet.
Die Investitionen in Flottenerneuerung, Flugzeugnachrüstung und digitale Innovationen am BER sind Teil des langfristigen Engagements von easyJet, nachhaltigere Reisemöglichkeiten anzubieten und den Übergang zu einer CO₂-ärmeren Luftfahrt aktiv zu unterstützen.
ENDE
Hinweise für die Redaktion:
Das Sharklet-Nachrüstprogramm umfasst die verbleibenden sieben A320ceo-Flugzeuge. Das erste Flugzeug wurde im Oktober 2025 umgerüstet, der Abschluss der restlichen Nachrüstungen ist bis Sommer 2026 geplant.
Sharklets ermöglichen pro Flugzeug jährliche Einsparungen von rund 308 Tonnen Treibstoff und etwa 970 Tonnen CO₂.
Der A321neo verfügt über 235 Sitzplätze, das sind rund 26 % mehr als bei bisherigen A320-Modellen, und ist pro Sitzplatz bis zu 20 % treibstoffeffizienter.
Die MyFuelCoach-App spart durchschnittlich rund 4 kg Treibstoff pro Flug und könnte bei einem netzwerkweiten Einsatz Einsparungen von etwa 2,3 Millionen Kilogramm Treibstoff pro Jahr ermöglichen.
Bildmaterial finden Sie zum Download hier.
Redaktionelle Rückfragen zu easyJet beantwortet:
PIABO Communications Nicole Raseck T: +49 174 6470550 easyJet@piabo.net www.easyJet.com
Über easyJet
Als eine der größten Fluggesellschaften Europas bietet easyJet eine einzigartige und erfolgreiche Kombination aus dem besten Streckennetzwerk, das Europas zentrale Flughäfen miteinander verbindet, sowie einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis und freundlichem Service.
easyJet steuert mehr der beliebtesten europäischen Strecken an als jede andere Fluggesellschaft und beförderte 2024 über 100 Millionen Passagiere. Die Fluggesellschaft verfügt über 340 Flugzeuge auf fast 1.000 Routen zwischen 160 Flughäfen in 35 Ländern. Über 300 Millionen Europäer wohnen weniger als eine Stunde Fahrzeit von einem easyJet-Flughafen entfernt.
easyJet versteht sich als verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Unternehmen, das seine Mitarbeiter mit lokalen Verträgen in acht Ländern in ganz Europa in voller Übereinstimmung mit den nationalen Gesetzen und unter Anerkennung ihrer Gewerkschaften beschäftigt. Die Fluggesellschaft unterstützt eine Reihe lokaler Wohltätigkeitsorganisationen und unterhält außerdem eine Partnerschaft mit UNICEF, die seit ihrem Beginn im Jahr 2012 über 17 Millionen Pfund für besonders bedürftige Kinder gesammelt hat.
Im Jahr 2022 hat easyJet seine „Net Zero“-Roadmap für das Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis zum Jahr 2050 veröffentlicht. Diese sieht eine Kombination aus Flottenerneuerung, betrieblicher Effizienz, Modernisierung des Luftraums, nachhaltigem Flugkraftstoff und Carbon-Capture-Technologien vor. Darüber hinaus setzt die Roadmap ein Zwischenziel zur Verbesserung der CO2-Emissionsintensität um 35 % bis 2035, was von der Science-based Targets Initiative (SBTi) bestätigt wurde. Das endgültige Ziel der Fluggesellschaft bleibt die vollständige Umstellung ihrer Flotte auf eine emissionsfreie Technologie, welche durch eine Reihe strategischer Partnerschaften unter anderem mit Airbus, Rolls-Royce und GKN Aerospace Solutions erreicht werden wird. Seit dem Jahr 2000 hat die Fluggesellschaft ihre CO2-Emissionen pro Passagier und Kilometer bereits um ein Drittel gesenkt.
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