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Wegweisend in Sachen Umwelt








 





















Unser Engagement

 
Fliegen ist einfach fantastisch. Es ermöglicht uns, die Welt zu erkunden, an schönen Orten auszuspannen, uns zu erholen – und es schafft unvergessliche Momente mit alten und neuen Freunden. Es ist jedoch an der Zeit, Verantwortung für die Auswirkungen des Fliegens auf die Umwelt zu übernehmen.

Es ist heutzutage unmöglich zu fliegen, ohne dabei CO2auszustoßen. Nullemissionstechnologien sind nicht verfügbar, und nachhaltige Treibstoffe mit einem geringeren CO2-Fußabdruck sind immer noch Mangelware. Wir können jedoch Maßnahmen ergreifen, um den von uns verursachten Umweltauswirkungen teilweise entgegenzuwirken. Deshalb gleichen wir die treibstoffverursachten CO2-Emissionen all unserer Flüge aus. Das tun wir, indem wir Projekte zum Schutz gegen Waldrodung unterstützen, Bäume pflanzen und erneuerbare Energien fördern. Diese Projekte zielen darauf ab, die Produktion von neuem CO2 zu verhindern oder das vorhandene CO2 in der Atmosphäre zu verringern.

Für easyJet Kunden ist dies kostenlos. Tatsächlich haben wir hierfür keinen Aufpreis der Flugtickets eingeführt und werden das auch nicht tun.

Wir wissen, dass der CO2-Ausgleich keine dauerhafte Lösung ist. Glauben jedoch, dass es momentan der beste Weg ist, die durch den Flugverkehr verursachten CO2-Emissionen zu kompensieren. Es unterstützt unser Ziel, eine noch nachhaltigere Fluggesellschaft zu werden.

 

Wir bemühen uns seit geraumer Zeit, die CO2-Emissionen zu reduzieren und effizient zu fliegen


So beteiligen wir uns nicht nur an CO2-Ausgleichsprojekten, sondern engagieren uns auch in der Forschung und realisieren weitere Maßnahmen um unsere Emisionsintensität zu reduzieren. Dazu gehört zum Beispiel die Verringerung des Gewichts unserer Flugzeuge und das Nutzen von nur einem Triebwerk, wenn wir auf dem Boden rollen. Wir engagieren uns bereits mittelfristig für die Entwicklung von Nullemissionsflugtechnologien und werden dies auch weiterhin tun.

  • Wir haben den CO2-Ausstoß pro Passagier und pro Kilometer seit dem Jahr 2000 um über ein Drittel gesenkt und wollen dies noch weiter senken.
  • Wir haben im Juni 2017 den Airbus A320neo in Betrieb genommen. 2019 folgte die erste A321neo-Maschine – unser bislang größtes, stillstes, wirtschaftlichstes und kraftststoffeffizientestes Flugzeug.
  • Wir streben nach Effizienz durch die Vollbesetzung unserer Flugzeuge. 2019 lag die Flugauslastung bei 92,9 %.
  • Wir setzen auf Direktverbindungen, anstatt Kunden erst zu einem Drehkreuzflughafen und danach zum Endziel zu fliegen. So sparen wir Treibstoff.
  • Wenn möglich nutzen wir nur ein Triebwerk, wenn wir auf dem Boden rollen und setzen effizienzsteigernde Techniken beim Start und bei der Landung ein.
  • Zur Senkung des Gewichts und des Treibstoffverbrauchs haben wir unsere Flugzeuge mit leichten Recaro-Sitzen ausgestattet und verwenden elektronische Geräte anstatt gedruckte Dokumente.

Weitere Informationen über unsere Maßnahmen zur Senkung unserer CO2-Emissionen finden Sie im Kapitel über Nachhaltigkeit in unserem Geschäftsbericht.


Was bedeutet das für Dich?

 
Die Tatsache, dass wir die einzige große Fluggesellschaft in Europa sind, die den CO2-Ausstoß des gesamten auf unseren Flügen verbrauchten Treibstoffs ausgleicht, bedeutet: Wer fliegen möchte und sich für uns entscheidet, entscheidet sich umweltbewusster. Wir verfügen über eine moderne Flotte mit einem wachsenden Anteil an Airbus-Neo-Maschinen. Diese bieten eine um 15 % höhere Treibstoffeffizienz als die Flugzeuge, die sie ersetzen. Des Weiteren fördern wir weiterhin mittel- und langfristig die Entwicklung und Implementierung innovativer und nachhaltigerer Flugzeugtechnologien, um die CO2-Emissionen zu drosseln.

 

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Seit November 2019 sind Millionen Kunden mit uns geflogen. Wir haben die treibstoffverursachten CO2-Emissionen all dieser Flüge kompensiert. Dies erreichten wir durch die Förderung von CO2-Ausgleichsprojekten in den Bereichen Forstwirtschaft und erneuerbare Energie, die nach den höchsten Standards zertifiziert sind.

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Die Besser-Reisen-Serie


Diese Reihe beleuchtet Projekte, die wir finanziell unterstützen, sowie andere Initiativen, die wir zur Senkung unserer Umweltauswirkungen insgesamt ergreifen.

Wie realisieren wir den CO2-Ausgleich?


Wir beteiligen uns finanziell an CO2-Ausgleichsprojekten, die entweder nach dem Gold Standard oder dem Verified Carbon Standard (VCS) zertifiziert sind. In diesem Rahmen arbeiten wir mit EcoAct und First Climate zusammen. Beide Unternehmen werden weltweit für ihre Kompensationsstandards anerkannt und respektiert. Es handelt sich um ein freiwilliges CO2-Ausgleichssystem, das das in EU-Mitgliedstaaten angewandte EU-Emissionshandelssystem EU-ETS ergänzt und erweitert bzw. gegebenenfalls andere rechtliche Anforderungen erfüllt, wie CORSIA, das Kohlenstoffkompensations- und Reduktionsprogramm für die internationale Zivilluftfahrt.

Besuche die nachstehenden Websites, wenn Du mehr über die Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Energie und Nachhaltigkeit erfahren möchtest:

 

                             


Zu den CO2-Ausgleichsprojekten, die wir fördern, gehören:


Wiederaufforstung in Südamerika und Afrika

Die Wälder in Südamerika und Afrika sind der Lebensraum für Flora und Fauna. Sie nehmen Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf und tragen zur Eindämmung des CO2-Ausstoßes weltweit bei.

Aufgrund der großen Armutsquote in den Gemeinden der Region wurde viel Wald für Brennholz und den Ausbau der Landwirtschaft abgeholzt. Die Projekte, in die wir investieren, unterstützen den Staat und die Menschen vor Ort, die Zuständigkeit für die Wälder zu regeln. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung einer nachhaltigen Bodenbewirtschaftung zum Schutz des Waldes vor Abholzung gewinnt der vorhandene Baumbestand für die lokale Bevölkerung an Bedeutung.



Solarenergie in Indien

In Indien sind fossile Brennstoffe die Hauptenergiequelle. 75 % des gesamten Energieverbrauchs entfallen auf Kohle. Die starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen führt dazu, dass Kohlendioxid, Methan und Stickstoff in die Atmosphäre gelangen.

Mit diesem Projekt soll ein gestreuterer Energiemix in Indien realisiert, die Abhängigkeit von Kohle gesenkt und die Kohlenstoffintensität des Stromnetzes reduziert werden. Das Projekt ist Teil einer großen Solaranlage in Tamil Nadu mit mehr als 820.000 Sonnenkollektoren, womit pro Jahr etwa 350 kt Kohlendioxid eingespart werden.


Besser leben in Ruanda

DelAgua

Dieses jüngste Projekt zielt auf die Lösung von Gesundheits- und Umweltproblemen in Ruanda durch verbesserte Techniken bei der Essenszubereitung ab. Es ist das derzeit größte Projekt zur Verteilung von Kochherden weltweit.

Gegenwärtig ist die Mehrheit der Bevölkerung beim Kochen auf traditionelle Holzfeuer angewiesen, die sowohl für die Gesundheit als auch für die Umwelt schädlich sind. Die traditionelle Essenszubereitung auf offenem Feuer ist nicht nur ineffizient, sondern sorgt auch für giftigen Rauch, unter dem vor allem Frauen und Kinder leiden.

Im Rahmen des Projekts werden neue, effizientere Herde bereitgestellt. Dadurch gehen Holzverbrauch, CO2-Ausstoß und Abholzung zurück. Außerdem wird dadurch Zeit und Geld gespart. Da die Herde zudem weniger Schadstoffe ausstoßen, ist das Gesundheitsrisiko für die Familien viel geringer.

Das Projekt von DelAgua bringt deutliche Verbesserungen der Lebenssituation vor Ort mit sich und trägt zu einer saubereren Welt für uns alle bei.


Weitere Informationen finden Sie in den CO2-Emissionszertifikaten, die für all unsere Projekte herausgegeben werden.

  


Blick in die Zukunft

Wir glauben, dass Fliegen für jeden heute und morgen eine realistische Wahl darstellen sollte. Deshalb fühlen wir uns dazu verpflichtet, die von uns verursachten Umweltfolgen einzudämmen und uns für Nullemissionsflüge zu engagieren.

  • Wir unterstützen Wright Electric bei der Entwicklung eines Nullemissionsflugzeugs. Ende 2019 haben wir eine Partnerschaft mit Airbus bekanntgegeben, um die Entwicklung wasserstoffbetriebener Flugzeuge zu unterstützen. Mit der Inbetriebnahme dieser beiden Flugzeugtypen rechnen wir frühestens Mitte der 2030er Jahre.
  • Wir erörtern mit europäischen Politikern Maßnahmen, um Nullemissionsflüge voranzutreiben.
  • Wir bemühen uns um unternehmensweite Abfallminimierung und Kunststoffeliminierung und setzen auf Abfallhierarchie zur Beseitigung der Folgen von eventuellem Restmüll.
  • An Bord haben wir beim Food&Drink-Service Änderungen durchgeführt. So haben wir Plastiklöffel aus dem Verkehr gezogen und Plastikrührstäbchen durch Holzstäbchen ersetzt. Insgesamt konnten wir über 27 Mio. einzelne Kunststoffgegenstände einsparen. Darüber hinaus bieten wir für Heißgetränke ermäßigte Preise für Fluggäste an, die ihre eigenen Mehrwegbecher mitbringen.
  • Vor Kurzem haben wir neue Uniformen aus recycelten Plastikflaschen eingeführt. 45 Flaschen werden zur Herstellung einer Uniform benötigt. Potenziell wird damit verhindert, dass in den nächsten 5 Jahren 2,7 Millionen Plastikflaschen auf der Müllhalde oder im Meer landen.
  • Wir haben uns mit einem Recyclingunternehmen zusammengeschlossen, das ausrangierte Flugzeuginneneinrichtungen und Abfallstoffe umweltfreundlich recycelt. Ziel ist es, nach Möglichkeiten der Materialentsorgung ausgedienter Flugzeuginneneinrichtungen und Kunststoffteile zu suchen und zu definieren, welche Teile und Materialien bei getrennter Einsammlung verarbeitet und recycelt werden können und somit nicht auf der Mülldeponie enden.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ oder im Kapitel über Nachhaltigkeit in unserem Geschäftsbericht. Sehen Sie sich auch unsere Infografik zum CO2-Ausgleich an. Dort erfahren Sie, wie wir die treibstoffverursachten CO2-Emissionen aller easyJet-Flüge ausgleichen.

easyJet hat ein unabhängiges Unternehmen damit betraut, den Treibstoffverbrauch seiner Flugzeuge und den damit einhergehenden CO2-Ausstoß auf jährlicher Basis zu messen.