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Fluggäste mit besonderen Bedürfnissen

Informieren Sie Uns über Ihre Bedürfnisse

Wenn Sie besondere Bedürfnisse haben, sollten Sie uns bis spätestens 48 Stunden vor Ihrer Reise darüber informieren. 

Wenn Sie Ihre Buchung telefonisch vornehmen, sollten Sie Uns im Zeitpunkt der Buchung über Ihre Bedürfnisse informieren.

Fluggäste, die eine Buchung über das Internet vornehmen, sollten bei der Buchung die Art der von Ihnen benötigten Unterstützung auswählen.

Wenn Sie bei der Buchung keine Angaben über Ihre Bedürfnisse gemacht haben, müssen Sie die entsprechende Vorbuchung entweder telefonisch bei Unserem Kundenserviceteam vornehmen oder die Unterstützung über den Buchungsbestätigungsservice unter Mein easyJet vorbuchen.

Wir sollten mindestens 48 Stunden Zeit haben, um die Flughafenbehörden davon in Kenntnis zu setzen, dass Unterstützung benötigt wird. Es ist möglicherweise nicht möglich, ein Ersuchen zu erfüllen, das weniger als 48 Stunden vor der planmäßigen Abflugzeit eines Fluges eingeht. Dies könnte dazu führen, dass die betreffenden Fluggäste die Reise nicht antreten können, wenn die Flughafenbehörden Ihre Bedürfnisse nicht erfüllen können. Nichtsdestotrotz bemüht sich easyJet in jedem Fall, den Fluggästen beim Einsteigen in das Flugzeug und beim Aussteigen behilflich zu sein.

Die Sicherheitsvorschriften für die Zivilluftfahrt schreiben vor, dass Fluggäste mit besonderen Bedürfnissen nicht in Reihen mit einem Notausgang oder auf eingeschränkten Sitzplätzen sitzen dürfen. Außerhalb dieser Sicherheitsanforderungen werden wir uns nach Kräften bemühen, Ihren Bedürfnissen in Bezug auf die Sitzplatzzuweisung gerecht zu werden.

Maßnahmen und Medikamente

Fluggäste dürfen medizinische Geräte und/oder bis zu zwei Mobilitätshilfen entweder als Handgepäck oder als Aufgegebenes Gepäck mitnehmen, vorausgesetzt, dass das medizinische Gerät oder die Mobilitätshilfe eine Form und ein Größe hat, die für die Beförderung in der Flugzeugkabine geeignet ist. Gerät mit Übergröße muss im Frachtraum des Flugzeugs befördert werden. Es wird kostenlos zusätzlich zu ihrem zulässigen Gepäck befördert.

Die Medikamente/medizinischen Geräte müssen separat vom Standardaufgabegepäck des Fluggasts befördert werden, um sicherzustellen, dass diese am Gepäckabgabeschalter problemlos erkannt werden.

Zum Nachweis Ihrer lebensnotwendigen Medikamente und/oder medizinischen Bedarfsartikel müssen Sie eine ärztliche Bescheinigung (z.B. ein Schreiben) Ihres behandelnden Arztes vorlegen, mit dem bestätigt wird, dass Sie die Medikamente und/oder Bedarfsartikel mitführen müssen.

Fluggästen, die mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und/oder injizierbaren Materialien reisen, wird empfohlen ein ärztliches Schreiben/Rezept mitzuführen, in dem die Angaben zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten und ihre vorgesehene Verwendung bestätigt werden.

Rollstühle und Mobilitätshilfen

Rollstühle und Mobilitätshilfen, die nicht manuell in den Frachtraum gehoben werden können, können nur befördert werden, wenn beide Flughäfen über die Einrichtung verfügen, die zum Ein-/Ausladen des Geräts benötigt wird. Bitte beachten Sie, dass einige Flughäfen möglicherweise nicht über die für das Heben von schweren Rollstühlen und Mobilitätshilfen benötigte Ausrüstung verfügen. Wenn Sie uns jedoch 48 Stunden vor Ihrem Abflug benachrichtigen, können wir dies für Sie einleiten und angemessene Bemühungen anstellen, Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Pro Passagier werden zwei Stück Mobilitätsausrüstung (z. B. Rollstuhl, Mobilitätshilfen) kostenlos und zusätzlich zum Frachtraumgepäck des Passagiers transportiert. Dazu können auch Sportrollstühle zählen. Sportrollstühle, die zusätzlich zu den pro Passagier zulässigen zwei Stück Mobilitätsausrüstung transportiert werden, gelten jedoch als „Sportausrüstung“ (siehe Artikel 20.4 (Gepäck, Frachtraumgepäck) und Artikel 20.6 (Gepäck, Sportausrüstung)) und es fällt eine entsprechende Gebühr an.

Rollstühle, die mit verschlossenen, auslaufsicheren Akkus betrieben werden, sind zur Beförderung an Bord von easyJet-Flugzeugen zulässig. easyJet befördert keine Rollstühle mit offenen, nicht auslaufsicheren Akkus.

Am Flughafen kann für unterstützungsbedürftige Fluggäste Rollstuhlunterstützung angeboten werden (auch für Fluggäste, die Rollstühle benutzen, die nicht ohne fremde Hilfe gehen können, die die Flugzeugtreppe nicht hochsteigen können oder die keine längeren Strecken gehen können).Sie sollten easyJet zum Zeitpunkt der Buchung und nicht später als 48 Stunden vor Ihrer geplanten Abflugzeit informieren, damit dieser Service arrangiert werden kann.

Zusätzlicher Sitzplatz

Unsere Sitzplätze haben die folgenden Mindestabmessungen:

• Sitzabstand (Abstand zwischen der Rücklehne eines Sitzes und der Rücklehne des Vordersitzes): 29" (ca. 72,5 cm)

• Breite (Abstand zwischen den Armlehnen): 17½" (ca. 44 cm)

Sollten Sie gleich aus welchem Grund (auch aus medizinischen Gründen wie z.B. einem gebrochenen Bein) nicht auf einen einzigen Sitz mit den vorgenannten Abmessungen passen, müssen Sie entsprechend Ihren Bedürfnissen zusätzliche Sitzplätze zu den jeweils geltenden Preisen buchen.

Fluggäste mit gebrochenen Gliedmaßen

Fluggäste, die mit Gipsverband an den oberen Gliedmaßen (d.h. oberhalb der Hüfte) reisen, benötigen nur einen Sitzplatz.

Erwachsene Fluggäste, die mit Gipsverband an den unteren Gliedmaßen (d.h. Hüftgips und/oder Ganzbeingips) reisen, müssen insgesamt zwei oder mehr Sitzplätze pro Flug buchen, so dass der Fluggast unter Berücksichtigung seiner Körpergröße komfortabel untergebracht ist. Dadurch können die Gliedmaßen während des Fluges schwellungsmindernd hochgelegt werden.

Fluggäste, die mit einem Unterschenkelgips reisen, benötigen möglicherweise nur einen einzigen Sitzplatz. Die Anzahl an benötigten Sitzplätzen sollte so festgelegt werden, damit ihrer Körpergröße Rechnung getragen wird.

Wenn zusätzliche Sitzplätze gebucht werden müssen, um eine bedarfsgerechte Unterbringung zu gewährleisten, so besteht dieses Erfordernis unabhängig davon, ob das Flugzeug voll ist oder nicht. Sollte der Flug ausgebucht sein, müssen Sie auf den nächstmöglichen Flug ausweichen, bei dem Sie einen zusätzlichen Sitzplatz buchen können. In diesem Fall übernimmt easyJet keine Haftung für daraus möglicherweise resultierende Übernachtungskosten.

Die gleichen Bedürfnisse in Bezug auf das Buchen zusätzlicher Sitzplätze gelten auch für Fluggäste im Kindesalter, die mit Gipsverband an den unteren Gliedmaßen reisen. Die Länge des Gipsverbands bestimmt dabei, ob das Kind einen, zwei, oder drei Sitzplätze benötigt, um sein Bein während des Fluges hochzulegen.

Fluggäste, die mit einem Gipsverband reisen, der weniger als 48 Stunden zuvor angelegt worden ist, müssen sicherstellen, dass der Gips über die gesamte Länge gespalten ist, um vor Anschwellungen zu schützen, die während des Fluges auftreten können. Wenn der Gipsverband vor mehr als 48 Stunden angelegt worden ist, ist eine Spaltung nicht erforderlich. Dies gilt sowohl für Verbände aus Gips als auch für solche aus Kunststoffgips.

Fluggäste mit Prothesen

Gasflaschen für den Betrieb von mechanischen Gliedmaßen sowie Ersatzflaschen vergleichbarer Größe dürfen mitgeführt werden, um eine angemessene Gasversorgung während des Fluges sicherzustellen.

Blinde, sehbehinderte, taube und hörbehinderte Fluggäste

Es werden Vorkehrungen getroffen, dass blinde, sehbehinderte, taube und hörbehinderte Fluggäste vorab in das Flugzeug einsteigen dürfen, damit die Flugbegleiter die Sicherheitsvorschriften an Bord des Flugzeugs erläutern können. Wenn Sie mit einem Führ- oder Begleithund reisen, beachten Sie bitte die Bestimmungen unten (Führ- und Begleithunde).

Führ- und Begleithunde

Ein Führhund ist darauf abgerichtet, Mobilitätshilfe für Blinde und Sehbehinderte zu leisten. Ein Begleithund ist speziell darauf abgerichtet, einem behinderten Menschen zu helfen; hierzu zählen auch Hörhunde für taube und hörbehinderte Menschen.

Um als Führ- oder Begleithund auf einem easyJet-Flug mitgeführt werden zu dürfen, muss der Führ- oder Begleithund die folgenden Bedingungen erfüllen:

• Er muss darauf abgerichtet sein, behinderten Menschen zu assistieren (u.a. sehbehinderten, hörbehinderten oder körperlich behinderten Menschen)
• Er muss von einer anerkannten Dressurstelle abgerichtet worden sein
• Er muss im Besitz eines offiziellen Ausweisdokuments von einer anerkannten Dressurstelle sein, in dem bestätigt wird, dass der Hund ein voll ausgebildeter Servicehund ist oder unter der Aufsicht eines zugelassenen Dresseurs steht
• Er muss eine kennzeichnende Weste/ein Führgeschirr tragen
• Er muss jederzeit unter Aufsicht des Fluggasts sein

 („Führ- oder Begleithund“)

Fluggäste sollten easyJet im Vorfeld darüber informieren, wenn sie mit einem Führ- oder Begleithund reisen. Dies kann entweder während des Buchungsvorgangs erfolgen oder indem Sie easyJet mindestens 48 Stunden vor dem Abflug des Fluggasts über den Verkaufsschalter oder über unser Kundenserviceteam kontaktieren.

easyJet erlaubt auf Flügen nach/von Großbritannien zum europäischen Festland Blindenhunde oder Begleithunde zur Begleitung von blinden, sehbehinderten, tauben, hörbehinderten oder anderweitig behinderten Passagieren, die auf die Hilfe eines Blindenhundes/Begleithundes angewiesen sind – von allen Flughäfen in Großbritannien, die wir anfliegen. Auf Flügen in das/aus dem Vereinigten Königreich oder Kontinentaleuropa nach/von Marokko, Ägypten, Israel, Kosovo, Türkei und Jordanien sind keine Führhunde und/oder Begleithunde zulässig. Flüge von Kontinentaleuropa nach Sizilien, Sardinien oder zu den Balearischen Inseln (und umgekehrt) gelten in diesem Zusammenhang als innerkontinentaleuropäische Flüge. Im Rahmen Unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen umfasst der Begriff „Kontinentaleuropa“ alle Routen innerhalb des easyJet-Flugnetzes mit Ausnahme der Flüge in das/aus dem Vereinigten Königreich nach Kontinentaleuropa oder nach/von Marokko, Ägypten, Israel, Kosovo, Türkei und Jordanien.

Führ- oder Begleithunde einschließlich Hundeboxen und Futter werden zusätzlich zum normalen Gepäck im Rahmen der Gepäcksgrenze kostenfrei befördert, und zwar auf allen Inlandsreisen und auf allen in Kontinentaleuropa abgehenden und ankommenden Flügen (außer britischen Routen und Kosovo) und Flügen in das/aus dem Vereinigten Königreich nach Kontinentaleuropa von allen Flughäfen in Großbritannien, die wir anfliegen.

Damit Führ- oder Begleithunde zur Beförderung in der Flugzeugkabine zugelassen werden, muss der Fluggast die volle Haftung für den Führ- oder Begleithund übernehmen. Auf Flügen auf britischen Routen muss er sicherstellen, dass der Führ- oder Begleithund die Bestimmungen der britischen Regelung für Reisen von Haustieren [Pet Travel Scheme] erfüllt.

Ein anerkannter Begleithund wird speziell trainiert, um eine Person mit einer Behinderung zu unterstützen. Der Kunde muss im Besitz von offiziellen Papieren sein, die bestätigen, dass es sich um einen anerkannten und vollständig ausgebildeten Begleithund handelt oder er sich unter Aufsicht eines Trainers befindet. Die Schulung muss von einer Organisation durchgeführt worden sein, die von einer der folgenden Einrichtungen anerkannt wurde:

  • Assistance Dogs International (ADI)
  • Assistance Dogs UK (ADUK)
  • International Guide Dog Federation (IGDF)

Wir übernehmen keine Haftung für Führ- oder Begleithunde, für die bei Reiseantritt keine ordnungsgemäße Dokumentation vorliegt, einschließlich der Haftung für Verletzung, Verlust, Verspätung, Krankheit oder Tod des Tieres oder für Kosten, die möglicherweise dadurch entstehen, dass dem Führhund oder Begleithund die Einreise in oder die Durchreise durch ein Land, einen Staat oder ein Gebiet verweigert wird.

Führ- oder Begleithunde werden kostenlos auf dem Boden des Flugzeugs untergebracht, und zwar zu Füßen der das Tier mitführenden Person. Führ- oder Begleithunde müssen im Flughafenterminal und an Bord des Flugzeugs jederzeit ein Führgeschirr tragen, das von der das Tier mitführenden Person bereitzustellen ist. Das Führgeschirr muss beim Start, bei der Landung, bei Turbulenzen und bei Aufleuchten des Anschnallzeichens („Fasten Seat Belt“) am Sicherheitsgurt des Besitzers festgemacht werden.

Um die Einhaltung aller notwendigen Verfahren zu gewährleisten, wird Fluggästen, die mit einem Führ- oder Begleithund reisen, empfohlen, sich 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug Ihres Fluges am Gepäckabgabeschalter einzufinden. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte Artikel 12 (Check-in und Abläufe am Flughafen).