Historische Sehenswürdigkeiten sind in Marrakesch eher selten, die zwei jedoch, die hervorstechen, sind die Saadier-Gräber mit ihren prächtigen Mustern und das Koutoubia-Minarett, eines der beeindruckendsten Monumente des Islam in Nordafrika.
Die Saadier-Gräber wurden im späten 16. Jahrhundert von Ahmed el Mansour als Totenstadt für ihn und seine Nachfolger angelegt. 66 Innengräber wurden aufwändig mit Zedernholzschnitzereien und grauem italienischen Marmor versehen.
Das Koutoubia-Minarett ist das höchste Gebäude Marrakeschs (ebenso hoch wie Notre Dame in Paris) und stellt den ersten Eindruck dar, den die Stadt sich nähernden Besuchern vermittelt. Der Turm ist auf jeder Seite mit verschiedenen Farben gestaltet und von wunderschönen Gärten umgeben. Hier finden Sie die Überreste einer Moschee, die zerstört wurde, weil sie nicht exakt gen Mekka ausgerichtet war.
Marrakesch wartet mit einigen herrlichen Orten auf: Die Agdal- und Menara-Gärten präsentieren sich als herrlich friedliche Plätze mit Picknickflächen, großen Teichen und kühlen, schattigen Bereichen. Falls Sie Lust auf geschäftiges Treiben haben, müssen Sie einen der Souks besuchen: Diese interessanten Gegenden der Stadt sind jeweils einem besonderen Kunst- oder Handwerksgewerbe gewidmet. Dort können Sie beobachten, wie die Waren entstehen und aus nächster Nähe erfahren, wie lebendig Marrakesch sein kann!
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