Brüssel ist offiziell zweisprachig, französisch und holländisch, doch die Mehrheit der Einwohner spricht französisch. Geschichtlich gesehen sprachen die Brüsseler die holländische Umgangssprache, doch in Folge der Dominanz wallonischer Industrieller und Banker im 19. und frühen 20. Jahrhundert gewann das Französische die Vorherrschaft. Als Konsequenz passten sich die Brüsseler ganz stark an die französische Sprache an, anstatt ihr eigenes Holländisch (oder Flämisch) zu behalten. Innerhalb von nur zwei oder drei Generationen konnten ursprünglich holländisch sprechende Brüsseler Familien zweisprachig holländisch/französisch und schließlich nur französisch-sprachig (in der zweiten oder dritten Generation) werden. Da Brüssel ganz von flämischen Gebiet umschlossen ist, ist die Zahl von Holländisch-Sprechern während der Arbeitszeiten und in den Phasen kultureller Unternehmungen recht hoch. Daher findet das Erlernen der holländischen Sprache bei der französisch-sprachigen Mehrheit breite Unterstützung, denn Flandern ist ein natürlicher Wirtschaftspartner (auch wenn Wallonien ebenfalls starke Verbindungen nach Brüssel hat).
Neben den offensichtlichen kommerziellen und politischen Sehenswürdigkeiten bietet Brüssel noch eine Menge an touristischen Zielen: der Grote Markt, der zentrale Platz, der vom großartigen gotischen Hôtel de Ville (Rathaus) und barocken Zunfthäusern umschlossen wird. Der Platz ist bei Touristen sehr beliebt, besonders seit er von Bars und Restaurants voller Charme umrahmt wird, von denen die meisten Terrassenplätze im Freien anbieten: ideal für lange, milde Sommerabende!
Gleich um die Ecke hinter dem Grote Markt findet sich die weltberühmte kleine Bronzestatue des Manneken Pis, einem kleinen Jungen, der in das Becken des Brunnens uriniert. Und es gibt Museen: Die Königlichen Museen der schönen Künste bringen vier Museen unter einer Überschrift zusammen; das Museum der antiken Kunst und das Museum der modernen Kunst (beide im selben Gebäude, mit Werken von Breughel, Rubens, Campin, und Spillieart), das Museum Constantin Meunier und das Antonie Wiertz-Museum (spezifischen belgischen Künstlern gewidmet und an anderer Stelle in der Stadt zu finden). In ganz Brüssel – auch als Comic City bekannt – finden sich Wandbilder und Fresken der vielen Comic-Helden der Stadt: Lucky Luke, die Schlümpfe, und Tim und Struppi neben vielen anderen!
Nördlich des Stadtzentrums im Heysel Park befindet sich das Atomium, das für die Weltausstellung im Jahr 1958 gebaut wurde. Es wird noch immer für Messen usw. genutzt. Auch Mini-Europa befindet sich in diesem Park – alle berühmten Gebäude der EU sind hier im Maßstab 1:25 ausgestellt. Auch der subtropische Wasserpark „Océade“ und das Planetarium finden sich hier, was den Heysel Park zu einem tollen Ausflugsziel für Kinder macht!
Alle Flüge von easyJet starten und landen am Brussels International Airport. Der Flughafen liegt ca. 15km nordöstlich des Stadtzentrums.
Mit dem Auto
Über den Brüsseler Ring (R0) kann der Flughafen, der klar ausgeschildert ist, bequem erreicht werden.
Mit dem Zug
Der Bahnhof befindet sich unter dem Flughafen (Basement Level 1), von wo aus bis zu vier Züge pro Stunde an die Bahnhöfe Brüssel Central, Midi und Nord verkehren.
Zugfahrpläne finden Sie auf der Internetseite der Belgischen Bahn.
Mit dem Bus
Der Busbahnhof befindet sich eine Ebene unter der Ankunftshalle, und verschiedene Busunternehmen verkehren nach Brüssel und Umgebung, Antwerpen, zum NATO-Hauptquartier und europäischen Institutionen.
Mit dem Taxi
Taxis, die über einen Gebührenzähler abrechnen, warten außerhalb der Ankunftshalle. Taxis mit Lizenz erkennt man am blau-gelben Emblem. Der Fahrpreis vom Flughafen zum Brüsseler Stadtzentrum beträgt ca. €30.