Jedes der Stadtviertel hat seinen eigenen Charme, seine eigene Geschichte, Das berühmtestes ist wohl Charlottenburg, das in den Jahre des Kalten Krieges und der Teilung der Stadt in Ost- und West zum Zentrum West-Berlins wurde. Hier kann man den Kurfürstendamm entlang schlendern und nach Herzenslust in all den Kaufhäusern und Designer-Boutiquen einkaufen.
Auch die Gedächtniskirche am Breidscheidplatz ist unbestreitbar einen Besuch wert. Dieses Denkmal des Friedens und der Versöhnung besteht aus Ruinen, umgeben von einem modernen Bauwerk, womit Berlins gleichermaßen historischer und moderner Charakter verkörpert wird. Die ursprüngliche Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde während eines Bombenangriffs im Jahre 1943 zerstört. Die Kirchenruinen sollten 1956 einem neuen Gebäude Platz machen. Doch nach einem wahren Proteststurm wurde entschieden, das alte Bauwerk innerhalb des neuen zu erhalten, womit Ruinen und Bauwerk zum heutigen Denkmal wurden.
In Charlottenburg befindet sich außerdem das Olympiastadion, in dem 1936 die berühmt-berüchtigten Olympischen Spiele stattfanden. Heute wird das Stadion von Grund auf renoviert, um rechtzeitig für die Fussballweltmeisterschaften von 2006 bereit zu stehen.
Wer einen Adlersblick über die Stadt genießen will, sollte sich unbedingt auf den Funkturm begeben, den die Berliner liebevoll als ‘langer Lulatsch’ (schlaksiger Junge) bezeichnen. Die Aussichtsplattform in 126 m Höhe bietet einen fantastischen Panoramablick über diese prachtvolle Stadt.
An Samstagvormittagen lohnt sich ein Besuch des Winterfeldtmarkts im Bezirk Schöneberg – wo Sie erstklassiges Obst und Gemüse, Käse, Blumen sowie Stände mit Textilien und kunsthandwerklichlichen Kreationen finden. Nach dem Einkaufsbummel locken in der Umgebung zahlreiche Bars and Cafés, in denen Sie sich bei einem Kaffee oder einem Glas des lokal gebrauten Georg Pils ausruhen können.
Einen Ausflug zum Brandenburger Tor im Bezirk Mitte sollten Sie sich keinesfalls entgehen lassen. Dieses Wahrzeichen Berlins und Symbol für die deutsche Teilung und Wiedervereinigung ist das bekannteste Bauwerk der Stadt. Das Sandsteintor wurde zwischen 1788 und 1791 errichtet und 1794 mit einer Statue der Siegesgöttin gekrönt. In den Jahren der Teilung befand es sich im Niemandsland unmittelbar hinter der Mauer, wodurch es zu Berlins nachhaltigstem Symbol der Wiedervereinigung wurde. Nach dem Fall der Mauer wurde das Brandenburger Tor im Dezember 1989 wiedereröffnet. Spazieren Sie vom Tor aus Richtung Osten die legendäre Allee ‘Unter den Linden’ entlang, offenbaren sich Ihnen die Oper, die St. Hedwig-Kathedrale, der Berliner Dom und die Staatsoper, um nur ein paar wenige der berühmten Bauwerke zu nennen. Auf keinen Fall sollten Sie das Rote Rathaus - und damit den Alexanderplatz - versäumen. Dieses Gebäude mit seinen massiven Turmblöcken war und ist Ost-Berlins Stadtzentrum. Einen Spaziergang entfernt stößt man auf Checkpoint Charlie, zwischen 1961 und 1990 der einzige Grenzübergang für Alliierte und Ausländer.
Berlin bietet Restaurants aus aller Herren Länder, aber auch die lokale Küche ist gut vertreten. Sie bietet überwiegend einfache Gerichte wie ‘Buletten’, eine Art gebratener Kloß aus Hackfleisch, wozu man ‘Berliner Weisse’ trinkt.
Berlin Schönefeld liegt südwestlich der Stadt liegt 18 km vom Zentrum entfernt.
Mit dem Auto
Die mit Berlin beschilderte Autobahn B96 und die mit City/Rudow beschilderte B179 verbinden den Flughafen mit dem Stadtzentrum.
Der Kurzzeitparkplatz befindet sich vor Terminal B und kostet für 20 Minuten jeweils 1,50 EUR. Langzeitparkplätze stehen am Flughafen zur Verfügung und kosten 18,00 EUR je 24 Stunden (Parkhaus 20,00 EUR).
Mit dem Taxi
Eine Taxifahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum dauert etwa 35 Minuten und kostet EUR 23.
Mit der Bahn
Der Flughafen befindet sich weniger als 30 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Die AirportExpress-Züge RE4 und RE5 verkehren im Halbstundentakt. Alle Züge halten an der Station "Flughafen Berlin-Schönefeld". Zwischen dieser Station und dem Flughafenterminal pendelt alle 10 Minuten ein kostenloser Bus.